126000878
Emil Nolde
Hülltoft Hof im Winter, Um 1935/1940.
Watercolor
Stima: € 60,000 / $ 69,600
Le informationi sulla commissione, le tasse e il diritto di seguito saranno disponibili quattro settimane prima dell´asta.
126000878
Emil Nolde
Hülltoft Hof im Winter, Um 1935/1940.
Watercolor
Stima: € 60,000 / $ 69,600
Le informationi sulla commissione, le tasse e il diritto di seguito saranno disponibili quattro settimane prima dell´asta.

Emil Nolde
1867 - 1956

Hülltoft Hof im Winter. Um 1935/1940.
Aquarell und Tuschpinsel.
Rechts unten signiert. Auf Japan. 34,2 x 45,8 cm (13,4 x 18 in), blattgroß. [CH].

• Besonders atmosphärisches Farbenspiel der winterlichen Marschlandschaft.
• Kälte, Schnee und Abendhimmel: Mit meisterlicher Technik gelingt es Emil Nolde, Stimmung, Wetter und besondere Lichtverhältnisse in seine Malerei zu übersetzen.
• Blick aus dem Fenster: Den benachbarten Hülltoft Hof mit seiner umliegenden Umgebung zeigt Nolde auch in einem gleichnamigen Gemälde (1932, Hamburger Kunsthalle).
• Herausragende Provenienz: 1957 aus der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde erworben und anschließend nahezu 60 Jahre Teil der bedeutenden Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg
.

Das Werk ist im Archiv der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr.A.3530 registriert und wird in das künftige Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen.

PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers.
Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde (auf der Rahmenrückwand mit dem Etikett).
Sammlung Adalbert und Thilda Colsman, Langenberg (1957 vom Vorgenannten erworben, anschließend bis 2016 in Familienbesitz).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2016 vom Vorgenannten erworben, Grisebach, Berlin).

LITERATUR: Grisebach, Berlin, 258. Auktion, Ausgewählte Werke, 2.6.2016, Los 12 (m. Abb.).

"Wir standen auf unserer Warft Seebüll, die ganze weite Himmelswölbung über uns, mehr noch als den Halbkreis rundend, denn seltsam ist es, wie sehr eine kleine Anhöhung in der flachen Ebene den Himmelsbogen vergrößert. Wir schauten [..] nach dem Süden zu dem auf seiner Warft fest gelagerten Hülltofthof, mit den uns zugewandten beiden typisch friesischen weißen Scheunentoren."
Emil Nolde, in: Emil Nolde, Reisen Ächtung Befreiung 1919-1946, Köln 1978, S. 91.